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Busfahren, Baden, Belehrungsschmerz

Hallihallöle ihr Zurückjebliebenen,

wie Otto ja schon verraten hat, is ooch der rasende Reporta Gottlieb wieder an den Balaton jeflitzt. Na ja..zumindest hatte er ditt vor, aba dazu späta mehr. Es sind aba alle, die abjefahren sind – so viel sei schon mal vorweg jenommen – ooch jut hier anjekommen.

Zunächst aba watt zu olle Otto: Wie dick soll denn bloß ditt Weinjefäß sein, datt olle Paule da rinpasst? lol Da – Achtung: Wortwitz – springen mir ja die Tränen in die Oogen.
Und olle Otto: Ich werde nich von Gabelinnen und Tellerinnen beim Abendbrot schreiben, vergiss oder TassInnen und Glühwürmchen*innen…nee, olle Gottlieb, is een Flirtjott und so een Quark minimiert nur meene Chancen. So.

Nu aba zum langerwarteten Hauptthema: Bus und so. Alsooo…die ärlinas hams ja nich so mit die Pünktlichkeit und dann kam eben een so een Ding nach dem anderen hinterher, hier nen kleener Kringel, hier nen kleener Umweg. Die Busfahrers waren nämlich ooch neu uff die Strecke, nun ja. Auf jeden Fall jabs so jenuch Zeit um neue Dinge auszuprobieren. So entdeckten zwee der mittleren Jungs neue olympische Sportarten: Synkron-Schlafen. Beede mit dem Kopp uff dem Tisch in einträchtiger und absoluter Dopplerfunktion tief in de Traumwelt versunken. Beweisfotos folgen mit die Ferienlajerbildas nach!
Ick will euch ooch gleich noch een paar neue Mitreisende vorstellen olle Otto hatte ja schon berichtet, dass die janzen alten jekniffen haben. Kulle jibt sich ja wieder die Ehre, neu an Bord sind unter anderem ein jewisser Ruffus, dazu kommen Pepper and Soolt (englisch für Pfeffer und Salz, für alle die nicht perfekt wie ich im Englischen sind!), die hamm wa gleich so jetauft, weil die schon uff der Hinfahrt so ne besondere Schlafjemeinschaft jebildet ham. Otto und icke behalten ditt für euch im Ooge, versprochen!
Nu aber weiter im Text. Die Länge der Busfahrt schlug sich leider uff einige Mägen von einige Kindas nieder. Jedensfalls zojen die Verziehers ständig um, um für die Übelkeitsjeschädigten Plätze freizuräumen. Dabei war am die Erfolgsquote fifty-fifty, bei zwee Kindern blieb der Majeninhalt da wo er sollte, bei zween präsentierte er sich noch mal in voller Pracht. Aba ooch hier Entwarnung: Allen jeht es wieder jut und kaum aus dem Bus entlassen, sahen wir sie schon wieda Süßigkeiten futtern.
Auf einige andere Ereignisse will ick nur kuhrsohrisch: Beautytipps nachts um drei oder Flaschenschwertkämpfe in slowenischen Landen ham die Verziehers nur bedingt zur Ruhe kommen lassen, aber ditt is ja ooch nich unsere Aufgabe, hehe.

Anjekommen sind wir am Ende so jejen ein Uhr. Sigi hat uns zusammen mit Paule und Otto begrüßt und ick habe alle (Mädchen-)Koffers janz alleene hochjeschleppt. Schweißtreibend bei über 30 Grad, aber watt en Schentelmann ist, ick sache euch. Da hat olle Otto heute schon ne Menge Pluspunkte verloren, hehe. Sigi schickte uns also alle uffs Zimmer, dann direkt an den Strand und ins Wasser zum Abwaschen von Busmüdigkeit und Jestank. Dann jabs endlich watt zu futtern, Sigi hatte fleißig Stullen jeschmiert. Lecka lecka, dazu Tomaten und Gurken und und und. Festmahl eben.
Doch dann kam der Hammer: Zunächst hatten wir ja jedacht, datt olle Sigi dir aus bloße Nächstenliebe allet zubereitet hatte. Vollkommen falsch. War nur ein Trick: Mit unseren volljefressenen Bäuchen konnten wir nicht schnell jenuch wegloofenn und mussten Sigis zehnseitige Begrüßungsregel-Rede anhören. Menno, watt wir allet nicht dürfen. Keen Rennen im Haus, keen Schubsen, keen Baden ohne Verziehers….aber wenn olle Otto ZUFÄLLIG über meenen Fuß stolpert und dabei statt nen O-Saft zu spendieren ihn ner Hübschen über datt Nicki/Tischirt kippt, dann wird das wohl noch hoffentlich erlaubt sein oder? Na wir schauen mal.
Janz nach dem Motto Brot und Spiele durften wir dann wieda ins Wasser oder in the City zum Jeld tauschen und Eis verkosten. Die Sigi weiß halt, wie sie ihre Fehler und Ansprachen wieder jut macht.
Dann 19 Uhr das erste Abendbrot, der neue Küchenchef machte sich bezahlt. Zumindest standen insbesondere die janz jroßen Kerls mehrfach am Futtertrog und ooch eenes der Mädels, welches uff den leicht schweren Namen Chricchri hört. Klingt für mich wie Kikeriki, vielleicht ja ne Frühuffsteherin?! Wir beobachten.
Und natürlich: Wahl der Zimmerkontrollkommission. Für eure Neulinge unter den Zurückgebliebenen, die bewerten die Sauberkeit der Zimmer und für ditt beste Zimmer jibts Preise, für die Dreckstiefel ooch watt schönet, nur freuen tuen sie sich da selten. Uff jeden Fall jibt es da je ein Mädchen und je einen Jungen drin, icke wurde nich nominiert, bin aber ooch besser im Unordnung machen, hehe. Jewählt wurde uff jeden Fall ein Jroßer Junge mit M, der sich abends dann beim Tiernamensspiel folgerichtig Marder taufte und eene Bärlina Jöre mittlerer Reife, die sich abends als Äffchen vorstellte. Ob ditt nun die richtigen Tiere für Ordnung sind, werden wir in Zukunft sehen.

So, ick bin hundemüde. Imma dieses nächtelange Jeheimtippen. Aber watt macht Gottlieb nich alles für seine Fäns.

Ick liebe euch!

Euer Gottlieb

Kommentare   

#2 Schwester Agnes 2016-07-30 00:06
Och Paule, jetzt bleib mal locker, das bisschen Wasser schleppen. Mein Gott, dafür haste dich den Rest der Zeit doch ausgeruht und bestimmt mit Otto den einen oder anderen Plan ausgeheckt. Gottlieb hatte ne lange Nacht und musste dann noch Koffer schleppen. Respekt Respekt. Und Kulle? Hm...

Also, ich bin froh, dass Alle gut angekommen sind und die Großen, Pubertierenden und Kleinen eine schöne Zeit unter der Obhut von Sigi, Otto, den VerzieherInnen und natürlich auch Paule mit seinen Balatonseekühen eine wunderschöne Zeit verbringen werden.
Liebe Grüße auch von Nico,
eure Schwester Agnes aus Malle
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#1 Paule 2016-07-29 22:46
Also jetzt muss sich der Paule nach de Jottliebs Schwärmerei wohl doch ma zu Wort hier melden. Ich habe jeschwitzt und jekeucht und keiner nimmt dit so richtig wahr. Und Sklave is Kacke. Ich kämpfe wie een Blöder, um endlich Jinni jenannt zu werden. Habe mitlerweile schon in den ersten zwei Tagen 105 Liter Wasser ran jeschleppt. Und dit bei der Hitze. So is dit. Und nu werde ich noch nicht mal explizit (habe ick det Spitze jesacht)jenannt als Arbeitsjinni. Ick hoffe dir ändert sich jetze. Sonst jibt et nämlich nen Jinnistreik, so. Und dit wollt ihr bestimmt nich haben. So jetze habe ick aber ma Luft rausgelassene. Ich lass mir jetzt überraschen. Jetzt muss ick nämlich gleich wieder los und die Bustüpen wieder aus ihrer Penne zu holen. So Jett mir dit. Ihr merkt, ick bin unersetzlich. Schlaft dann alle mal schön. Ick geh jetze arbeiten.
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