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Ein Tag voller Auf und Ab

Meine lieben Fäns und Fänninnen,

wieder ist der Tag im ICE Tempo vergangen. Jetzt sind wir schon 4 Tage von Zuhause weg und ihr werdet uns hoffentlich sehr vermissen. Wir allerdings haben keine Zeit für Heimweh, denn es ist immer sehr viel los.

Der Tag begann, wie kann es anders sein, mit viel Sonnenschein und ziemlichem Trubel, denn am Mittwoch ist Pullovermarkt und 18 mehr oder weniger langbeinige Mädchen und Jungen wollten gemeinsam mit Schwester Agnes und Totti Geld unters Volk bringen. Als Test, inwieweit alle auf die Verzieher*innen hören, hatten sie die Ansage, ihre Regenjacken wegen drohender Gewitter anzuziehen. Die jüngeren Mädels und Jungen schauten fasziniert zu und fürchteten um ihren Trampolinsprung. Mit Regancapes über den Shorts und bauchfreien Tops und aufgespannten Regenschirmen marschierten die Marktbesucher*innen brav Hand in Hand in Zweierreihe los. Schwester Agnes und Totti vorneweg.

Aber keine Sorge liebe Elternteile, der Spaß wurde nach ca 50m beendet, alle kehrten zurück, entledigten sich ihrer Regenkleidung und ernteten ein herzliches Gelächter der Daheimgebliebenen.

Einige von ihnen konnten sogar mitlachen.

Alle Nichthandeltreibenden machten sich dann etwas später ebenfalls auf den Weg zum Trampolinspringen. Daran hatten alle, ob 7 oder 16 Jahre alt ihren Spaß. Einige brachten dann  doch noch ihr Geld unter die Leute bevor es zurück zu unserem Domizil ging

Den Rest des Tages verbrachten wir Zurückgebliebenen dann am und im Wasser mit Unterbrechungen für Mittagessen und Mokusch- und Lekvárstullen. Ottilie bastelte mit vielen anderen Kinderlein Monster, Tiere und andere Fantasiegestalten. So sich eure Lieblinge zum Schluss noch daran erinnern, wo sie ihre Kunstwerke verstaut haben, könnt ihr diese und vieles andere nach der Rückkehr bestaunen.

So gegen 16 Uhr kehrten dann unsere vollkommen ausgehungerten Shoppingtourteilnehmer*innen zu uns zurück. Sigi kam kaum noch hinterher mit Stullen schmieren. Schwester Agnes war übrigens ziemlich enttäuscht, nur ein Paar Badelatschen (Glitzerschuhe gab es keine), eine Hose und noch diverse Kleinigkeiten konnte sie ergattern Aber zum Glück gab es ein pinkes Adidas Shirt in Zwergengröße für sie. Sonst wäre sie bestimmt in Tränen ausgebrochen und Gottlieb, Paule und ich hätten die Trösternummer geben müssen.

Aber das war für sie zumindest eine Abwechslung zu den unzähligen Miditationen, die sie mit einigen mittelgroßen Schlawinern und Schlawinerinnen führen musste. Falls ihr dieses Wort nicht versteht, bei uns in der Schule heißen solche Sachen Streitschlichtung. Jetzt macht euch aber mal keine richtigen Sorgen. Es ging, wie kann es anders sein, um das sich anbahnende Liebesleben, um Eifersucht, Neugier und Geheimnisverrat, also den alltäglichen Quatsch. Meine Kumpel Paule, Gottlieb und ich können nicht verstehen, wie man sich mit sowas die Ferien versauen kann. Wir bleiben lieber Singels und haben Spaß.

Apro Popo Spaß, nach dem Abendessen gab es natürlich den nächsten Teamwettbewerb, es ging um Intelligenz und um die Ecke Denken. Bin schon gespannt, wer dieses Mal gewonnen hat. Das kann ich aber erst morgen berichten. Heute liegen alle schon in ihren Betten, manche nicht so ganz freiwillig etwas früher als gedacht. Morgen wir ein anstrengender Tag.

 

Bis morgen und jó aludni.

Euer Otto

 

PS: Schnell noch kurz was zu Dschinni, sonst ist er wieder eingeschnappt, weil er nicht genug gewürdigt wurde, und verschwindet in seinem neuen Kahztel.

Also, Dschinni ist bereits früh um kurz nach 6 Uhr los, um unsere Futtervorräte aufzufüllen. Schwer beladen kehrte er vor dem Frühstück zurück und brauchte erst einmal eine kurze Verschnaufpause.

Ohne ihn würden Gottlieb und Ottilie abends ganz schön auf dem Trockenen sitzen und eure lieben Kleinen und Großen würden abgemagert zurückkehren.

Danke und weiter so Dschinni. 

Kommentare   

#1 Alexandra 2021-07-29 16:04
Mein kleiner Hüpfer ist doch bestimmt noch nachts gehüpft ! Die verzieher haben sich bestimmt mit der regenkleidung gedacht das die Kids das Wetter in Deutschland nicht vergessen da es bei uns ziemlich viel regnet.Wir müssen dem dschini mal ein grosses Lob aussprechen es ist eine sehr grosse Leistung für so viele Leute einkaufen zu gehen und das noch zu so unchristlichen Zeiten. Schöne Grüße aus Erfurt freuen uns auf den nächsten Bericht bis dahin
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